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Infos zur Kampagne

Das Bundesumweltministerium (BMUB) initiierte und präsentierte in den letzten Wochen eine Kampagne unter dem Motto „Neue Bauernregeln“, um auf die Missstände in der industriellen Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Tier- und Umwelt aufmerksam zu machen. Leider wurde diese humorvolle Kampagne von Bundesministerin Hendricks aufgrund großer Gegenwehr seitens der Landwirtschaft  zurückgezogen. Wir führen nun fort, was das Landwirtschaftsministerium, viele Bauern und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nicht sehen und hören wollen:

Massentierhaltung  ist Tierquälerei!  Schlecht für die Umwelt, ungesund für alle und Viehwirtschaft ist schon lange nicht mehr natürlich. Daher fordern wir:

Jetzt handeln und Gesetze ändern!

Nach 1,5 Jahren lässt meist die Legeleistung von Legehennen nach, sodass sie nach einem kurzen Leben geschlachtet werden und als Suppenhuhn im Tiefkühlfach landen.

Kranke Mastschweine werden in der Intensivtierhaltung meist nicht medizinisch behandelt und werden sich und ihrem Schicksal selbst überlassen, bis sie qualvoll verenden.

Es ist gängige Praxis, dass Puten in der Massentierhaltung Antibiotika bekommen, die später als Rückstände im Fleisch zu finden sind und Menschen Resistenzen aufbauen.

Wir fordern die Politik und vor allem das Landwirtschaftsministerium dazu auf, die bisherigen Gesetze schnellstmöglich zu hinterfragen und diese endlich nachhaltig für die Tiere  zu verbessern. Es darf nicht angehen, dass im Vordergrund unserer Gesetze wirtschaftliche Interessen der Lobbyverbände von der Lebensmittel- und Fleischindustrie stehen.  Denn in § 1 des Tierschutzgesetztes steht ganz klar und unmissverständlich:

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 „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund  Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

 

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Doch leider zeigen unzählige Beispiele immer wieder auf, wie die Tiere für die Fleisch- und Lebensmittelindustrie ausgebeutet werden und ihr gesamtes Leben aus Leid und qualvollen Schmerzen besteht:

Ein Masthuhn hat in der Massentierhaltung  Platz in der Größe eines  DIN A5 Blatts und wird bereits nach ca. 35 Tagen geschlachtet.

Kälbern werden kurz nach der Geburt ohne Betäubung die Hörner ausgebrannt und sie werden in isolierte Kälberiglus, fernab ihrer Mutter, gesteckt.

Sauen werden mehrmals im Jahr in einen sogenannten Kastenstand eingesperrt, indem sie sich nicht umdrehen können und so die Hälfte ihres Lebens darin verbringen müssen. 

Für uns gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund, einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zu zufügen. Tiere sind genauso wunderbare und individuelle Lebewesen, so wie wir Menschen und niemand hat ein Recht, einem Tier zu schaden. Doch leider werden tagtäglich Millionen von Tieren durch den Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eier unzählige Leiden zugefügt. Dies muss endlich ein Ende haben, denn auch Tiere haben Rechte. Mit einer pflanzlichen Lebensweise hat man selbst die Möglichkeit aktiv zu werden und sich gegen die ausbeuterischen Bedingungen der Lebensmittel- und Fleischindustrie zu entscheiden.

Aktuelle Infos

Folgendes hat sich seit dem Kampagnenstart getan:

Aktion zum Auftakt der Kampagne

Wir haben am Mittwoch, den 15.02.2017 vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin (BMEL) demonstriert, um auf unser Plakat und auf die tierquälerischen Bedingungen der Deutschen Viehwirtschaft aufmerksam zu machen, die Bundesminister Christian Schmidt und viele Landwirte nicht sehen und anerkennen wollen.

 

Die ersten Plakate hängen nun in Berlin!

Dank der Unterstützung vieler Menschen und der großzügigen Spende einer Privatperson konnten wir nun die ersten Plakate in Berlin aufhängen lassen. In Berlin – Mitte und rund um den Alexanderplatz sind nun Großflächenplakate unserer Kampagne zu sehen. Anlässlich der Veröffentlichung der Plakate in Berlin haben wir eine Aktion in unmittelbarer Nähe gemacht und die Presse dazu eingeladen. Zudem haben wir nicht nur unser Plakat präsentiert und gefeiert, sondern viele Menschen und Autofahrer durch unsere Plakate und Flyer erreichen und über Massentierhaltung aufklären können. Vielen Passanten blieben stehen und unterstützten unsere Kampagne und unser Engagement durch Zustimmen und Klatschen. Es werden zudem auch bald weitere Großflächenplakate auf sogenannten Metroboards in den U-Bahnhöfen am Alexanderplatz und am Berliner Hauptbahnhof zu sehen sein.

 

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit möglichst viele Plakate geklebt werden können.

Wir sind dem Deutschen Bauernverband aufs Dach gestiegen

Wenn die Lobby der deutschen Landwirtschaft und der Deutsche Bauernverband die Wahrheit über Massentierhaltung weder sehen noch hören wollen, müssen sie eben fühlen. Aus diesem Grund sind wir dem Deutschen Bauernverband in Berlin aufs Dach gestiegen und haben unser 4x3m großes Kampagnen- Plakat direkt über dem Haupteingang des Lobbyisten Verbands entrollt und für die Rechte von Tieren demonstriert.

 

Postkarte bestellen

Hier können Sie das Plakat als Postkarte kostenfrei bestellen und die Postkarte verschicken, damit jeder erfährt, wie es um die Deutsche Viehwirtschaft in Wirklichkeit steht.

(Wir bitten nur um eine kleine Spende für die Produktions- und Portokosten.)

Informiert bleiben

Ich möchte mich für den Newsletter anmelden und über das Thema weiter informiert werden. 

Unterstützen

Dank Ihrer Spende können wir dieses Plakat deutschlandweit aufhängen und so die Wahrheit über Massentierhaltung aufzeigen!

 

Bitte unterstützen Sie uns und diese Kampagne mit einer Spende, damit jeder darüber informiert werden kann, wie schlecht es den Tieren geht.

 

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ÜBER DAS DEUTSCHE TIERSCHUTZBÜRO E.V.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. setzt sich für alle Tiere in Not ein. Wir kämpfen gegen das schreckliche Tierleid in der industriellen Massentierhaltung und auf Pelzfarmen. Mit außergewöhnlichen Aktionen machen wir auf diese Themen aufmerksam und setzen so Entscheidungsträger und Firmen unter Druck.

SPENDEN

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. ist eine eingetragene, gemeinnützige Tierschutz-Organisation, die keine Unterstützung vom Staat erhält, sondern sich ausschließlich von Spenden finanziert. Bitte unterstützen Sie unsere aktuelle Kampagne, damit die Tierquälerei ein Ende hat.
Jetzt aktiv werden!

IMPRESSUM

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Gubener Straße 47
10243 Berlin
Tel: 030 – 27 00 496-0
Email: post@tierschutzbuero.de
Website: www.tierschutzbuero.de

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